Borussia 88 TKC Schwerte

Namen - Zahlen - Fakten


Wie alles anfing

Im Jahre 1988 saßen die beiden Schüler Michael Sammrei und Stephan Müller eines Nachmittags gelangweilt herum als ihnen ein Artikel über Tipp-Kick-Vereine in der Sport-Bild ins Auge fiel.
Daraufhin entschlossen sich die Beiden selbst einen Verein zu gründen. über die lokale Presse sowie dem Lokalradio Radio Dortmund 87,8 wurden Mitstreiter gesucht und zeitgleich der Verband angeschrieben um weitere Informationen zu erhalten. Der Aufruf im Lokalradio brachte die beiden Schüler mit Hans Wrobel zusammen welcher schon seit seiner Jugend Tipp-Kick spielte und auch gerne einen Verein gründen wollte.
Bei der ersten "Vereinsversammlung" in der Gaststätte "Zur Brücke" in Schwerte waren dann neben den drei bereits genannten Personen auch noch Michaels Schwester Bianca sowie Stephans Bruder Markus anwesend. An dieser historischen Stelle wurde dann auch der Vereinsname "Borussia 88 TKC Schwerte" beschlossen. Kurios ist das wie bei der Dortmunder Borussia auch in Schwerte die Räume keine Kneipe mehr ist.
Das an diesem Nachmittag ein Verein gegründet wurde welcher einmal einer der beiden ältesten Vereine des Tipp-Kick-Westens werden würde hätte wohl keiner der fünf anwesenden Personen gedacht.
In der Anfangsphase konnten noch Sven Diederichs und Klaus Großmann für den neuen Schwerter Klub gewonnen werden. Noch war man unter sich und bis auf Hans Wrobel hatten alle etwa die gleiche Spielstärke. So war es nicht verwunderlich das in der Vereinsmeisterschaft es nur darum ging Platz 2 hinter Hans Wrobel zu erreichen und möglich knapp gegen den Titelträger zu verlieren.

Saison 1988/89
Im Frühherbst 1988 war es dann soweit. Zum ersten offiziellen Ligaspiel unter dem Dach des DTKV kam die Mannschaft von Herkules Witzhelden nach Schwerte. Es gab die erwartete klare Niederlage und die herausragende Stellung von Hans Wrobel im Verein zeigte sich in seinen 5:3 Punkten. Markus Müller und Michael Sammrei freuten sich über jeweils 2:6 Zähler, während Stephan Müller ohne Erfolg die Partie beendete.
Dafür nahm Stephan als erster Schwerter Borusse an einem Einzelturnier teil. In Menden kam er über die erste Runde nicht hinaus, das 10:12 im ersten Spiel zeugte noch von gnadenloser Offensive und schwacher Abwehrleistung.
Während des Jahres 1988 hatte man plötzlich so viele Spieler das man sogar noch eine zweite Mannschaft nachmelden konnte. Unter anderem wurde das Schwerter Tipp-Kick-Talent überhaupt, Andreas Helbig, „entdeckt“.
An Ende der Spielzeit 1988/89 verpaßte man mit 2 Siegen (17:15 gegen Hamm sowie 24:8 gegen die Zweite) und 5 Niederlagen nur knapp Platz 6 und die zweite Mannschaft konnte kein Spiel erfolgreich bestreiten und mußte deshalb die rote Laterne halten.
In der ersten Mannschaft holten insgesamt 7 Personen die Punkte: Hans Wrobel (30:26), Markus Müller (24:24), Andreas Helbig (11:29), Stephan Müller (8:32), Thomas Böker (5:11), Thomas Backs (4:4) und Michael Sammrei (2:14).
In der zweiten Mannschaft kamen 10 Akteure zum Einsatz: Michael Sammrei (9:39), Andreas Helbig (5:19), Thomas Backs (3:13), Bianca Sammrei (3:21), Jens Meyer und Christian Mende (je3:29), Janine Wrobel und Gerd Geitebrügge (je0:8) sowie die Schwestern Tanja und Steffi Wrobel (je0:16).
Im NRW-Pokal war gegen Witten II mit 14:18 gleich Endstation. Die Punkte holten: Andreas Helbig (6:2), Hans Wrobel und Stephan Müller (je 4:4). Markus Müller entschied mit seinen 0:8 leider die Partie zuungunsten des jungen Vereins, dabei war er von seiner Leistungsstärke eher einer der besseren Borussen.

Saison 1989/90
Aufgrund glücklicher Umstände durfte die erste Mannschaft in der Oberliga West starten und dies tat sie noch nicht einmal so schlecht.
Gegen Essen (19:13) sowie dem neuen Lieblingsgegner Hamm (19:13) sprangen zwei Sieger heraus und gegen Barmen gab es ein Remis. Auch beim 15:17 gegen Gevelsberg durfte man lange auf zählbare Erfolge hoffen. Nur bei den Niederlagen gegen Duisburg (10:22) und Witten/Waltrop (8:24) gab es viel Lehrgeld zu zahlen.
Die zweite Saison durften Hans Wrobel (35:13), Andreas Helbig (27:21), Bianca Sammrei (11:21), Markus Müller (9:23), Michael Sammrei (4:12), Stephan Müller (1:15) für Schwerte an den grünen (Oberliga-)Platten agieren.
Saison 1992/93
Es ging mit zwei Mannschaften in die Saison, wobei die erste Mannschaft in der 2.Liga West spielte. Es wurde eine herausragende Saison für die erste Mannschaft.
Saison 1994/95
Nachdem man sich mit dem TVW Eving freundschaftlich näher gekommen war, unter anderem durch die gemeinsamen „XX“ genannten Einzelturniere, wollte man als Spielgemeinschaft zusammen die Spitze der zweiten Liga stürmen, bzw. eine zweite Mannschaft in selbige bringen.
Bei der Spielgemeinschaft wurde der Evinger Roman Maier in eine ansonsten aus Schwertern bestehende erste Mannschaft eingebracht. Die zweite Mannschaft bestand aus den Schwertern Michael Sammrei und Stephan Müller sowie den Evinger Brüdern Matthias und Ulli Dübel.
Die dritte und fünfte Mannschaft bestanden jeweils nur aus Schwertern und die vierte Mannschaft war eine reine Evinger Angelegenheit.
Leider konnten weder die erste noch die zweite Mannschaft wirklich ihre Ziele erreichen und landeten im Mittelfeld der jeweiligen Liga. Die dritte Mannschaft konnte positiv überraschen und hätte fast die zweite Mannschaft überholt. Für die vierte und fünfte Mannschaft ging es nur darum Erfahrungen zu sammeln.
Nach der Saison wurde die Spielgemeinschaft in Harmonie, aber desillusioniert, wieder aufgelöst.
Saison 1998/99
In der Regionalliga West gab es in dieser Saison eine obere und eine untere Hälfte der Liga. Mit 14:6 Zählern bildete man das Schlusslicht der oberen Hälfte.
Saison 1999/2000
Eigentlich wollte man um den Titel mitspielen, aber letztendlich bildete man zusammen mit Sprockhövel das Mittelfeld dieser eh schon kleinen Liga. Zu souverän spulte Lok seine Saison ab.
Saison 2000/01
Eine schlimme Saison für die Sektion West. Aus der ohnehin nur dünn besetzten Regionalliga West verabschieden sich während der Saison die Reserveteams von Preußen Waltrop und den Ostwestfalen Devils. So werden die Essener Löwen mit 4 Siegen Meister und Sprockhövel und Schwerte liegen mit jeweils 2 Niederlagen dahinter als die Saison abgebrochen wird. Aber die Löwen mochten nicht in der 2. Bundesliga Süd brüllen und auch die Sprockhöveler halten diese Variante für einen Fehler.
Berechtigte Angst über das totale Ende der Sektion West macht sich breit.
Saison 2001/02
Nach der Katastrophensaison zuvor war es sicherer den aussichtslosen Aufstieg zu machen bevor man gar keine Spiele machen dürfte. So spielte man in der 2. Bundesliga Süd mit. Für die Aktiven (Bianca Mijnders, Stephan Müller sowie die Brüder Christopher, Marcel und Michael Sammrei) gab es nichts zu verlieren.
Man gewann durch das komplette Absolvieren der Saison sogar ein wenig Respekt in der Liga, schließlich verlor man im Schnitt mit 4:28!
Schön waren auch die beiden Auswärtstouren: Während man in Kelheimwinzer die sehr gute Gastfreundschaft genießen durfte und Zeuge des wahrscheinlich ersten Trikot-Tausch der Tipp-Kick-Geschichte wurde, war die Wochenendticketfahrt zu dem Wochenende mit den Partien in Hirschlanden und Wasseralfingen ein echtes Erlebnis zumal man bei den Wasseralfingern nicht in die Halle kam und so unter dem Vordach eines benachbarten Gebäudes im Freien spielte.
Saison 2004/05
In der Verbandsliga gab es für die Mannschaft Mathias Kaufmann, Thomas Neuhaus sowie den drei Sammreis Christopher, Marcel und Michael kein Halten mehr. Mit weißer Weste wurde der Aufstieg in die Regionalliga geschafft und dies obwohl Stephan Müller berufsbedingt (1 Jahr Arbeit in Berlin) eine längere Pause einlegen musste.
Saison 2008/09
Nach schier endlosen Jahren im Abstiegskampf gab es diesmal kein Entkommen. Der Abstieg aus der Regionalliga in die Verbandsliga ist perfekt. Eigentlich war es immer nur ein kleines Stück bis zum Punkterfolg, aber knapp daneben ist auch vorbei.
Saison 2009/10
Nach dem unglücklichen Abstieg in der Vorsaison wurde in der Verbandsliga, bis auf den üblichen Ausrutscher gegen Lok Omega Dortmund, jeder Gegner besiegt. Im vorentscheidenden Spiel bei der Reserve von Sprockhövel gab es sogar einen unerwartet deutlichen Sieg. Hätte es das 15:17 gegen die Lokführer nicht gegeben, so wäre der Meistertitel sicher gewesen, so stieg man „nur“ als Zweiter auf. Dafür konnte Michael Sammrei die Einzelwertung für sich entscheiden.
Saison 2011/12
Mit einer Minimalbesetzung hätte man die Saison eigentlich sicher durchziehen können, aber dann kamen bei zwei der vier Schwerter Akteuren private Probleme. Da die Situation nicht abschätzbar war zog man vor dem ersten Spiel zurück um keine Wettbewerbsverzerrung zu riskieren.
Glücklicherweise lösten sich diese Probleme recht bald und so kam es zu der kuriosen Situation das eine Hälfte der Schwerter Akteure für Gevelsberg und die andere Hälfte für TKV Duisburg, zumindest teilweise, diese Saison absolvierte.
Saison 2012/13
In der Besetzung Stephan Müller sowie den Sammrei-Brüdern Michael, Christopher und Marcel wurde die neue Saison in der Verbandsliga, nach dem Rückzug erfolgte der zwangsweise Abstieg, angegangen. Während der Saison kam der "Alterspräsident" Hans Wrobel noch als Aushilfe zu einem Einsatz.
Um ganze 5 Spielpunkte verpasste man den Platz 1, punktgleich mit einer Gevelsberger Mannschaft welche von der Aufstellung her die erste Mannschaft hätte sein sollen. Im dann fälligen Relegationsspiel ging es gegen eine andere Gevelsberger Mannschaft, welche durch Akteure der Gevelsberger Verbandsligameistermannschaft verstärkt wurde. Ein schwacher Auftritt in der Relegationspartie ließ die Borussen diese Partie klar verlieren.
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